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Das Golfer-Forum "wider den tierischen Ernst"!
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GLu

Anmeldungsdatum: 13.12.2005 Beiträge: 8146 Wohnort: München
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Verfasst am: Di, 27. März 2007 08:55 Titel: Wg: Warum ... |
Beitrag 46 von 75 |
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| robinschu hat Folgendes geschrieben: | | GLu hat Folgendes geschrieben: | | Warum weil der Phal immer nach Westen zeigte ? |
Dein Ostphalen heißt heute demnach Polen |
Dann verstehe ich es ... die Polen zeigen immer nach Westen und sagen:
"da wollen wir hin, da ist es besser als hier"
Ob sie allerdings nach Bushland zeigen oder nur nach Merklingen, wer weiß ...
Allerdings zeigen die Russen auch nach Westen, mit den gleichen Motiven:
| Zitat: | In der vergangenen Woche beschloss der EADS-Vorstand einen Umstrukturierungsplan für Airbus, laut dem in den kommenden vier Jahren sechs Airbus-Betriebe verkauft und rund 10 000 Beschäftigte in Frankreich, Deutschland, Spanien und Großbritannien entlassen werden sollen.
Gallois’ Erklärung über den geplanten Auftrag an Russland (weitere fünf Prozent des Projekts sollen an China gehen) bestätigte Mutmaßungen von Experten, der Konzern könnte einen Teil seiner Produktion in Länder mit billigeren Arbeitskräften verlegen. Nach dem neuesten Treffen von Präsident Wladimir Putin mit den französischen Ministern für Auswärtiges und für Verteidigung wird umso intensiver darüber geredet. Damals stellte Putin fest, Russland möchte sein EADS-Aktienpaket vergrößern. |
Herr Gallois bekommt sicher eine Gewinnbeteiligungsprämie ...
GL
Quelle _________________ Heutzutage spielen Leute Golf, die hätte man früher aus dem Bierzelt geworfen ! |
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robinschu

Anmeldungsdatum: 14.12.2005 Beiträge: 4272
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Verfasst am: Di, 27. März 2007 10:00 Titel: Wg: Warum ... |
Beitrag 47 von 75 |
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Vielleicht dämmert es jetzt einigen Leuten, dass ein Luftfahrtkonzern (wenn er profitabel sein soll) keine Beschäftigungsgesellschaft sein kann.
Robin
Und dass es sinnvoll ist Flugzeuge unter wirtschaftlichen und technischen Gesichtspunkten zu montieren, aber nicht unter politischen. Oh Herr, schmeiß Hirn ra! |
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Urban

Anmeldungsdatum: 14.12.2005 Beiträge: 281 Wohnort: Düsseldorf
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Verfasst am: Di, 27. März 2007 14:13 Titel: Aufhebung |
Beitrag 48 von 75 |
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| Zitat: | | Warum - gibt es keine Ostphalen, dagegen aber Ostwestphalen ? |
Vor allem, wenn sich das ja letztlich gegenseitig aufhebt und nur Phalen übrigbleibt..
Urban _________________ ... ich habe gesprochen |
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GLu

Anmeldungsdatum: 13.12.2005 Beiträge: 8146 Wohnort: München
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Verfasst am: Di, 27. März 2007 14:20 Titel: Wg: Warum ... |
Beitrag 49 von 75 |
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Stimmt ... und die Polen haben die Metamorphose von Ost nach West hintersich.
GL _________________ Heutzutage spielen Leute Golf, die hätte man früher aus dem Bierzelt geworfen ! |
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robinschu

Anmeldungsdatum: 14.12.2005 Beiträge: 4272
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Verfasst am: Sa, 05. Mai 2007 21:06 Titel: Wg: Warum ... |
Beitrag 50 von 75 |
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Warum liegt der Scheißrechen immer so am Bunkerrand, dass der Ball, der sich gerade anschickt aufs Grün (und vielleicht ins Loch) zu rollen, in den Scheißbunker umgelenkt wird? IMMER! Zum Haareausraufen ist das!
Robin |
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GLu

Anmeldungsdatum: 13.12.2005 Beiträge: 8146 Wohnort: München
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Verfasst am: Sa, 05. Mai 2007 23:04 Titel: Wg: Warum ... |
Beitrag 51 von 75 |
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Robin, nicht verzweifeln ... das ist Absicht ! Aus den gleichen Motiven setzen Golfplatzarchitekten die Bäume immer zielgenau neben die Bälle ... ich meine, da hat man 70 Hektar Platz um eine schöne Parklandschaft zu entwerfen ... nein, die Bäume müssen zentimeterknapp neben die Bälle !
Der Verdacht liegt nahe, daß Golfplatzarschitekten nicht golfen ...
GL _________________ Heutzutage spielen Leute Golf, die hätte man früher aus dem Bierzelt geworfen ! |
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robinschu

Anmeldungsdatum: 14.12.2005 Beiträge: 4272
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Verfasst am: So, 06. Mai 2007 10:11 Titel: Wg: Warum ... |
Beitrag 52 von 75 |
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Das Problem mit den Bäumen, selbst mit mächtigen, alten Bäumen, lösen einige (nicht wenige) mir bekannte Senioren regeltechnisch kreativ. Neulich hörte ich wieder den folgenden Ruf von der Nachbarbahn her über den Golfplatz schallen: "Kucktmalhier, dat is doch janzsischer ene Junganpflanzung, nä? Also isch droppe dann mal, nä?". Die dermaßen angesprochenen Mitspieler des Kreativen nickten, Bestätigung brummend, denn es würde gewiss nicht lange dauern, bis sie selbst in ähnlicher Lage wären und sich wiederum der Unterstützung der anderen versichern müssten. Cornix cornici numquam oculos effodit.
Anschließend wurde der Ball fein saubergeputzt und im Fairway, in optimaler Lage, auf einem Grasbüschel "aufgeteet". Dass die entsprechende Platzregel ausschließlich angepflockte oder durch eine Manschette gekennzeichnete Pflanzen nennt, von denen straffrei Erleichterung genommen werden darf, muss man eben nicht so eng sehen.
Ich hatte mich bereits ab- und wieder meinem eigenen Spiel zugewandt, als nebenan ein verzweifeltes "Ohhhh Mist!" ertönte. Tja, auch in optimaler Lage kann man seinen Schläger in den Boden hacken. Der Ball verzog sich aus der Gefahrenzone und rollte drei Meter zur Seite - genau neben die "Junganpflanzung", von der er zuvor gerettet worden war. Ausgleichende Gerechtigkeit. Mal ehrlich: Wer wollte mir mein breites Grinsen verdenken?
Robin |
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robinschu

Anmeldungsdatum: 14.12.2005 Beiträge: 4272
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Verfasst am: Mi, 12. Dez 2007 00:57 Titel: Henkeraxt und Golfschläger |
Beitrag 53 von 75 |
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Warum spricht man immer von einem Henkersbeil? Eine Enthauptung auf einen Hieb ist doch schon mit einer Axt schwierig genug; mit einem Beil ist sie lege artis schlicht unmöglich. Der Vorgang der Decapitatio ist einem Golfschwung nicht unähnlich und erfordert auf Seiten des Ausführenden viel Übung. Haben Henker eigentlich einen Teaching Pro? Misslungene Hinrichtungen, bei denen mehrere Axthiebe erforderlich werden (das Analogon zu multiple touch downs bei der Landung eines Flugzeugs bzw. Benzigern oder Luftschlägen beim Golf), sind meist auf mangelnde Übung und/oder Nervosität des Scharfrichters zurückzuführen. Wichtig: Den Treffpunkt zwischen sechstem und siebtem Halswirbel (vertebra prominens) ansprechen und den Kopf unten halten! Mit Kraft zuzuschlagen ist fatal; vielmehr kommt es auf einen lockeren Schwung an - und auf ein gutes Timing beim Einsatz der Handgelenke. Beim Rückschwung verlagert der Henker das Gewicht auf den rechten Fuß und startet den Downswing im linken Fuß; der Hüfteinsatz ist essentiell. Das gelungene Finish endet mit der Schneide im Richtblock (peinlich, wenn ein zweiter Schlag erforderlich wird, und die Schneide festsitzt). Nicht zu unterschätzen sind der richtige grip und stance. Merke: Beim Slice (offene Schneide) rollt der Kopf des Delinquenten nach rechts, beim Hook (vice versa) nach links.
Als Delinquent würde ich eine Guillotine bevorzugen. Für einen ambitionierten Scharfrichter mit Berufsehre ist dieser Tötungsautomat aber sicher eine arge Beleidigung.
Robin |
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tomi246
Anmeldungsdatum: 19.12.2005 Beiträge: 164 Wohnort: von der Sonne aus der 3. Planet
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Verfasst am: Mi, 12. Dez 2007 14:17 Titel: Wg: Warum ... |
Beitrag 54 von 75 |
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| Zitat: | | Das gelungene Finish endet mit der Schneide im Richtblock (peinlich, wenn ein zweiter Schlag erforderlich wird, und die Schneide festsitzt). |
Warum sollte ein zweiter Hieb notwendig sein, wenn die Schneide im Richtblock festsitzt? Lag der Hals des Delinquenten nicht drauf? Oder hat der Kerl gezuckt?
Thomas |
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robinschu

Anmeldungsdatum: 14.12.2005 Beiträge: 4272
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Verfasst am: Mi, 12. Dez 2007 16:20 Titel: Wg: Warum ... |
Beitrag 55 von 75 |
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Wenn z.B. die Schneide nur tangential die Halsweichteile durchschneidet, kann sie um so fester im Richtblock stecken. Aber noch peinlicher ist es, wenn die Schneide in einem Halswirbelkörper feststeckt. Beim Herausziehen muss dann womöglich jemand den Delinquenten festhalten, vielleicht mit dem Fuß gegendrücken, um die Axt freizubekommen. Und das bei vielleicht meterweit spritzender Arteria carotis. Die ersten drei Zuschauerreihen sind dann Splashing Zone. Was das für einen Eindruck macht! Und die Zuschauer sind ja nicht still, wie beim Golf; die Meute johlt und tobt. Dann mach mal einen sauberen zweiten Schlag... Das ist wirklich ein Job für Männer mit starken Nerven.
Robin |
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Magic

Anmeldungsdatum: 14.12.2005 Beiträge: 1046 Wohnort: Pforzheim
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Verfasst am: Mi, 12. Dez 2007 17:21 Titel: Wg: Warum ... |
Beitrag 56 von 75 |
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| Sachma, Robin, wie bist Du denn heute drauf? |
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robinschu

Anmeldungsdatum: 14.12.2005 Beiträge: 4272
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Verfasst am: Mi, 12. Dez 2007 17:25 Titel: Wg: Warum ... |
Beitrag 57 von 75 |
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| Magic hat Folgendes geschrieben: | | Sachma, Robin, wie bist Du denn heute drauf? |
Och, ich habe heute den besten Drive meines Lebens rausgehauen, an der 17, und den besten Putt meines Lebens versenkt, an der 18.
Robin
__________
Mehr kann jetzt wohl nicht mehr kommen.
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Naja, vielleicht doch, beim Samoorai-Cup  |
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maxfly

Anmeldungsdatum: 19.01.2006 Beiträge: 973 Wohnort: Nürnberg
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Verfasst am: Mi, 12. Dez 2007 20:23 Titel: Wg: Warum ... |
Beitrag 58 von 75 |
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Wir leben doch in der Neuzeit, schließlich haben wir die Guillotine. Golfschwünge zum Köpfen sind daher obsolet.
Daher finde ich es wesentlich interessanter, ob der Kopf, sprich Gehirn, nach der Enthauptung das Geschehen noch bewußt wahrnehmen kann.
| wikipedia hat Folgendes geschrieben: | Todeseintritt nach Abtrennung des Kopfes
Es sind zahlreiche Geschichten von Enthaupteten bekannt, die nach ihrer Exekution noch eine Zeit lang weitergelebt haben sollen. So soll der Pirat Klaus Störtebeker nach seiner Hinrichtung noch ohne Kopf an 11 Matrosen seiner versammelten Mannschaft vorbeigelaufen sein, um sie damit (der Sage nach) vor der Hinrichtung zu retten.
Giovanni Aldini, der Neffe von Luigi Galvani führte auch öffentlich galvanische Experimente [1] an Enthaupteten durch.
Auch aus der Zeit der französischen Revolution sind Aussagen z. B. über vermeintliche Sprechversuche abgetrennter Köpfe überliefert. Der deutsche Arzt Johannes Wendt und der Franzose Séguret stellten Versuche an, um die Reaktionen der Köpfe zu erforschen. Danach sollten sie beispielsweise noch reflexartig die Augen schließen, wenn eine Hand schnell auf das Gesicht zubewegt oder der Kopf hellem Licht ausgesetzt wurde. Nach einem Bericht des französischen Arztes Beaurieux von 1905 hatte der Kopf eines guillotinierten Verbrechers sogar noch etwa 30 Sekunden auf Zurufe reagiert. Ähnliches wird von Hamida Djandoubi berichtet, der letzten in Frankreich enthaupteten Person (1977).[2]
Der forensische Pathologe Ron Wright ging davon aus, dass nach der Abtrennung des Kopfes das Gehirn für etwa 13 Sekunden weiterleben könne, zumindest seien Augenbewegungen usw. innerhalb dieses Zeitraums möglich. Die genaue Spanne, die das unversorgte Gehirn überlebe, sei von chemischen Faktoren abhängig wie z. B. von der verfügbaren Sauerstoffmenge zum Zeitpunkt der Enthauptung.
Ereignisse nach Abtrennen des Kopfes aus neurophysiologischer Sicht
Die früher oft lebhaft diskutierte Spekulation um die Geschehnisse unmittelbar nach einer Hinrichtung durch Köpfen ist historisch gesehen immer wieder aufgeflammt. Offensichtlich haben sich die Menschen oft gefragt, ob abgetrennte Köpfe noch bewusste Leistungen erbringen können. Erwiesen ist lediglich, dass das unverletzte Gehirn eine Zeit lang ohne Sauerstoffzufuhr überleben und damit arbeiten kann, sofern die Erregungsausbreitung nicht gestört wird – was beim Köpfen aber der Fall ist.
Nach heutiger Ansicht treten unmittelbar nach der Hinrichtung folgende Ereignisse ein: Das Durchtrennen spinaler Nervenfasern bewirkt innerhalb der Axone (Bestandteil von Nervenfasern) eine im physiologischen Höchstmaß ansteigende Frequenz von Aktionspotentialen, was gleichzeitig mit dem sofortigen Ausfall hemmender Funktionen verbunden ist. Dadurch setzt sich innerhalb von 300 Millisekunden eine massive und unkontrollierte Ausbreitung der Erregungsmuster ins Gehirn fort, wobei sich sämtliche Formationen beteiligen. Das führt zu einer sofortigen Bewusstlosigkeit und einer tiefgreifenden, irreversiblen Störung sämtlicher zerebraler Funktionen. Eine vergleichbare, aber um viele Potenzen schwächere unkontrollierte Erregungsausbreitung ist auch von epileptischen Anfällen bekannt, bei denen sich aber nur einige wenige Areale beteiligen. Die Bewusstlosigkeit eines abgetrennten Kopfes hingegen ist massiv. Bewusste oder höher verarbeitete Reaktionen eines abgetrennten Kopfes auf Zurufe sind nach Ablauf von 300 Millisekunden zuverlässig auszuschließen. Man spricht hier auch von einem zerebralen Schock, der nicht nur eintreten kann, sondern in jedem Falle eintreten wird.
Die Abläufe innerhalb der ersten Sekunden nach der Abtrennung sind heute ebenfalls sicher bekannt. Da die enorme unkontrollierte Erregung in den durchtrennten und tödlich (letal) geschädigten Axonen aus zellphysiologischen und energetischen Gründen nur über wenige Sekunden aufrechterhalten werden kann, setzt deren biologischer Tod bereits innerhalb weniger Sekunden nach ihrer Durchtrennung ein. Dies ist deshalb so, weil die Fähigkeit, Aktionspotentiale zu transportieren, ein essentieller und lebensnotwendiger Stoffwechselbestandteil aller Nervenzellen ist. Werden die intrazellulären Reserven an Adenosintriphosphat (ATP) erschöpft, kommt die Tätigkeit der Ionenpumpen (aktive membrandurchspannende Proteine) zum Erliegen, was zum sofortigen biologischen Tod der (durchtrennten) spinalen Axone führt. Das Absterben der Axone setzt sich wie ein Lauffeuer von der Stelle der Durchtrennung bis ins Gehirn fort, wo es nach ca. 5 Sekunden die zugehörigen Somata (siehe Pyramidenzelle), von denen sie stammen, erreicht. In diesem Moment sterben diese Somata unabhängig vom verfügbaren Sauerstoff ab (funktioneller Tod), da die Erregungsmuster einen wichtigen Faktor im Zellstoffwechsel darstellen. Die ältere Ansicht, die Zellsomata könnten noch bis zur Erschöpfung der Sauerstoffversorgung (z.B. 3 Minuten) weiterleben und funktionieren, ist falsch.
Auch höhere Projektionsgebiete dieser sterbenden Zellen – d. h. weitergeschaltete Verbindungen, die mit Anbruch der ersten 300 Millisekunden erregt wurden – tragen diese Erregung zwangsläufig so lange fort, bis ihre eigenen intrazellulären Reserven erschöpft sind. Da das Gehirn aber über Gliazellen (Zellen mit Stütz- und Versorgungsfunktionen für die Neurone) noch etwa 20 Sekunden nach Unterbrechung der Blutzufuhr mit Sauerstoff versorgt werden kann, können die Reserven der Projektionsgebiete noch bis zum Ablauf dieser Zeit teilweise ersetzt werden. Diese Zellen leben zwar noch im physiologischen Sinne, sind aber nicht mehr in der Lage, eine sinnvolle Informationsverarbeitung aufrechtzuerhalten. Sie generieren Aktionspotentiale nicht mehr in differenzierter Weise, sondern im physiologisch höchstmöglichen Maße. Bald tritt auch hier der biologische Tod ein.
Nicht berücksichtigt ist hierbei der enorm ansteigende Energiebedarf der Zellen, der mit der Aktivitätserhöhung einhergeht. Die Reserven sind vermutlich wesentlich schneller verbraucht als beispielsweise bei einer Unterbrechung der Blutzufuhr, wie sie bei Unfallopfern vorkommen kann, bei denen der zerebrale Schock unterblieb. In jedem Fall sind bei abgetrenntem Kopf innerhalb von ca. 20 Sekunden, vermutlich aber früher, alle ATP-Reserven verbraucht, und die Repolarisationsfähigkeit der Zellmembranen kommt generell zum Erliegen.
Eine Ausnahme hiervon bilden nur ganglienzellulär basierte Erregungskreise, die außerhalb des Gehirns lokalisiert sind und überwiegend Reflexe ermöglichen. Da diese Erregungskreise in Bezug auf das Gehirn vornehmlich afferent verschaltet (d. h. von der Peripherie zum Zentralnervensystem verschaltet) sind und nur wenig efferenten Input erhalten, können sie noch während der fatalen Vorgänge im Gehirn gezeigt werden. Der Lidschlussreflex zählt beispielsweise hierzu, der ähnlich wie spinale Reflexe funktioniert. (Analog dazu kann auch der vom Kopf abgetrennte, der sog. spinalisierte Körper, noch Reflexe zeigen). Hieraus erklären sich Beobachtungen, nach denen ein abgetrennter Kopf noch auf eine schnell auf ihn zubewegte Hand reagiert haben soll. Reflexe wie diese sind jedoch kein Zeichen einer zerebralen Präsenz oder gar einer bewussten Reaktion. Beobachtungen wie Kiefer- und Zungenbewegungen entstammen efferenten Reaktionen, wie sie auch bei epileptischen Anfällen auftreten. Sie bedeuten nicht, dass der Kopf noch etwas sagen wollte, sondern sind unbeabsichtigten Muskelbewegungen gleichzusetzen. Entsprechende Berichte aus der Literatur entstammen eher phantastischen oder makabren Ausschmückungen von naiven Vorstellungen, die sich die Zuschauer bei solchen Ereignissen von der Sache machten.
Vergleich der Enthauptung mit anderen Todesarten
Obwohl die Enthauptung wegen der sofortigen Bewusstlosigkeit mit weniger Belastungen für den Betroffenen verbunden ist als bei anderen Todesarten, stellt das Schicksal des Hinzurichtenden vor der Hinrichtung zweifellos eine erhebliche psychische Belastung dar. Der Anblick von abgetrennten blutigen Köpfen und Hinrichtungswerkzeugen trägt zur Bildung von kognitiver Todesangst bei. |
Gruß
Maxfly _________________
TRAGIDA - The Milky Land |
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robinschu

Anmeldungsdatum: 14.12.2005 Beiträge: 4272
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Verfasst am: Di, 08. Jan 2008 22:40 Titel: Wg: Warum ... |
Beitrag 59 von 75 |
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Warum? Diesmal mit Antwort.
Warum läuft der Hase schneller als der Fuchs?
| Zitat: | Der Hase läuft um sein Leben, der Fuchs nur um eine Mahlzeit.
(Äsop) |
Robin |
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GLu

Anmeldungsdatum: 13.12.2005 Beiträge: 8146 Wohnort: München
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Verfasst am: Do, 03. Apr 2008 18:58 Titel: Wg: Warum ... |
Beitrag 60 von 75 |
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Wenn Superkleber wirklich überall klebt, warum dann nicht auf der Innenseite der Tube?
Warum muss man für den Besuch beim Hellseher einen Termin haben?
Warum ist einsilbig dreisilbig?
Warum glauben einem Leute sofort, wenn man ihnen sagt, dass es am Himmel 400 Billionen Sterne gibt, aber wenn man ihnen sagt, dass die Bank frisch gestrichen ist, müssen sie draufpatschen?
Warum besteht Zitronenlimonade größtenteils aus künstlichen Zutaten, während in Geschirrspülmittel richtiger Zitronensaft drin ist?
Wenn nichts an Teflon haftet, wieso haftet es an der Pfanne?
Warum ist "Abkürzung" so ein langes Wort?
Warum benutzt man für "Tödliche Injektionen" in den Staaten sterilisierte Spritzen/Nadeln?
Wie kommt ein Schneepflugfahrer morgens zur Arbeit? _________________ Heutzutage spielen Leute Golf, die hätte man früher aus dem Bierzelt geworfen ! |
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